Suchtberatung 2013

Besuch in der Drogen- und Suchtberatungsstelle Hildburghausen

Am 13.11.13 verlegte die Klasse 9b der Regelschule „Gerhart Hauptmann“ Schleusingen ihren Unterricht in die Drogen- und Suchtberatungsstelle Hildburghausen. Hier lernten die Schüler spielerisch viele wichtige Fakten über den Umgang mit Alkohol, z. B. durch das „Ultimative Alkoholquiz“.

Die Schüler mussten sich dabei in zwei Gruppen aufteilen und sich selbstständig einen Namen wählen. So kamen die Namen wie „Kotzparty“ und „Schnapsleichen“ zustande. Bei dem Quiz konnte man zwischen 6 Kategorien wählen: Brainstorming, Allgemein, Stimmt es?, Zahlen und Fakten, Montagsmaler und Bühne frei. Außerdem konnte man zwischen verschiedenen Schwierigkeiten wählen (von 100-500). Für den 1. Platz gab es Mousepads für den 2. Platz Schlüsselbänder zu gewinnen. Während des Spiels und auch danach erklärte Herr Rieger den Schülern viel über die Gefahren von Alkohol und Drogen. Wir erfuhren z. B. etwas über die Droge Crocodile und dass 1 g Crystel Meth 120€ kostet.

Im Anschluss gab es für jeden noch einen alkoholfreien Cocktail („Pfirsichgold“), der auch selbstständig von den Schülern gemixt wurde. Währenddessen hatten die Schüler Zeit zum Frühstücken. Anschließend gingen sie in einen Nebenraum, zu einem weiteren Mitarbeiter der Beratungsstelle. Herr May ließ zuerst Gläser zu den entsprechenden Alkoholflaschen zuordnen, d. h. Was trinkt man aus welchem Glas? Dann konnte man viele Fragen zum Thema Alkohol, Sucht und Drogen stellen. Herr May konnte auf all unsere Fragen antworten und vieles zum Thema Alkohol erzählen. Im Anschluss konnten die Schüler sich selbst testen und herausfinden, wie man mit einem Blutalkohol von 1,3 und 0,8 Promille seine Umgebung wahrnimmt. Dazu setzten sie eine Suchtbrille auf und versuchten einfache Bewegungen.

Am Ende konnte noch jeder Schüler seinen persönlichen Blutalkoholgehalt (BAK) berechnen, mit Hilfe einer vorgegebenen Formel. Für die Schüler war dieser Tag sehr informativ und interessant, mal was anderes als Unterricht eben.

Jessica Kihr, Klasse 9b