Eröffnung Raum Pfleger

Jetzt hat die Schulsozialarbeit auch einen Raum

Viele Gäste waren am vergangenen Donnerstag der Einladung der Schulleiterin Frau Krah in die Regelschule „Gerhart Hauptmann“ Schleusingen (GHS) gefolgt, um die sanierten Räume für die Schulsozialarbeit ihrer Bestimmung zu übergeben. Der Amtsleiter des Jugend- und Sozialamtes, Herr Lindner, mit den für die Schule und die Region verantwortlichen Kolleginnen, Vertreter des Hildburghäuser Bildungszentrums (HBZ), die Vorsitzende des Schulfördervereins, Frau Schönfelder, sowie Schüler und Lehrer der Regelschule nahmen teil und spendeten Applaus als die Beratungslehrerin Frau Geyer gemeinsam mit dem Schulsozialarbeiter, Herrn Pfleger, symbolisch das Band zum Eintritt in den Beratungsraum durchschnitten.

Seit 1. Oktober 2013 ist Herr Pfleger einer von 6 Schulsozialarbeitern, der an Schulen im Landkreis Hildburghausen in Trägerschaft des HBZ seinen Dienst aufgenommen hat. Er unterstützt die Schüler, Eltern und Lehrer bei persönlichen Problemen, begleitet Projekte und arbeitet präventiv.

In den vergangenen Wochen hat er sich schon gut in den Schulrhythmus eingelebt, sagt er, und bedankt sich für die freundliche Aufnahme in der Schule.
Die Schüler und Lehrer der GHS gehen bereits vertrauensvoll auf ihn zu und bitten um seine Unterstützung.

Und jetzt haben sie auch einen festen örtlichen Anlaufpunkt dafür. Wo ehemals das altehrwürdige Archiv die Akten vieler Jahrzehnte geborgen hatte, legten die Sekretärin und der Hausmeister der Schule fleißig Hand an und schufen Platz.
Innerhalb von wenigen Tagen leisteten jedoch die Ausbilder, Herr Voss und Herr Thein, mit ihren Auszubildenden vom HBZ den Löwenanteil der Arbeit. Sie setzten eine Tür ein, ver-putzten Löcher und hatten manche Not, den Grauton der Wände, den die vielen Jahre dort hinterlassen hatten, in freundliche Farben zu verwandeln. Da musste ordentlich angepackt und Staub geschluckt werden. Aber das scheint heute vergessen, denn sie lächeln freudig, als sie ein kleines Dankeschön für ihre Arbeit entgegennehmen.

Jetzt können die Räume voll für die Schulsozialarbeit genutzt werden. Natürlich wird aus alt nie ganz neu und einige Stellen warten noch auf weitere Zuwendung. Doch die Anwesenden waren der festen Überzeugung, dass das auch noch zu packen ist. Jetzt ist mit unbürokra-tischer schnellen Unterstützung durch das HBZ ein guter Platz geschaffen, an dem sich arbeiten lässt. Und bis 2016, so versichert der Amtsleiter des Jugend- und Sozialamtes, sind auch die finanziellen Mittel für den personellen Einsatz gedeckt.

Eine gute Zusammenarbeit wünschen sich Schulsozialarbeiter, Schüler, Lehrer und die anwesenden Gäste gegenseitig und treten bei einem kleinen Imbiss ins freundschaftliche Gespräch miteinander.